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Methoden der Produktentwicklung · Lean · Toyota-Produktionssystem
EntwicklungMilad Karami🇬🇧 EnglishOriginal-Tool: John Naska (mokka.solutions) · Oktober 2026

Heijunka: Produktion nivellieren

平準化 · Statt großer Lose („Türme") wird das Variantenspektrum gleichmäßig über die Zeit verteilt – ein Takt, der sich jede Woche wiederholt. Das Video-Beispiel ist 1:1 hinterlegt und vollständig editierbar: Ändere eine Nachfrage, und Tagesraster, Wartezeit und Wertschöpfungsanteil passen sich sofort an.

Geführter Modus
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Auf einen Blick

Klassische Fertigung in großen Losen vs. nivellierte Heijunka-Fertigung.

1

Rahmenbedingungen & Varianten

Arbeitszeit und Monatsbedarf je Produktvariante – alles editierbar.

Arbeitszeit

Produktvarianten & Monatsbedarf

Jede Einheit braucht 1 Std., Umrüstzeit = 0 (ideale Annahme aus dem Video).
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Klassischer Ansatz – große Lose

Nach Nachfrage absteigend sortiert („A-Klasse zuerst"), jede Variante als durchgehender Block.

3

Heijunka-Rechnung – vom Monat zur Woche

Monatsbedarf ÷ Wochen, abrunden, Rest per größtem Nachkommarest verteilen; die letzte Woche gleicht aus.

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Heijunka-Muster – ein Takt pro Woche

Varianten werden innerhalb der Woche gleichmäßig verteilt; kleine Mengen wandern in die Mitte statt ans Ende.

So verteilen wir – in einem Satz

Statt erst alle Stücke einer Farbe und dann der nächsten zu fertigen, kommt jede Farbe regelmäßig an die Reihe: gleichmäßig über die Woche verteilt – je mehr Stücke, desto häufiger. Seltene Farben setzen wir in die Mitte der Woche, damit sie nicht ans Ende rutschen. Diese eine Woche wird wiederholt; die letzte Woche gleicht Rundungsreste aus.

Lage seltener Farben:
Genauer nachrechnen (optional) +
5

Vergleich – was sich wirklich ändert

Gleiche Bearbeitungszeit, nur besser angeordnet.

Warum funktioniert das?

Die Gesamtzeit für alle Einheiten bleibt gleich. Was sich ändert, ist der Zeitraum, über den sie verstreut sind. Klassisch wartet ein großer Teil des Bedarfs am Monatsende auf Werkzeugwechsel, die noch nicht stattgefunden haben. Heijunka verteilt die Wechsel von vornherein.

Achtung: die Annahme

Das Modell geht von Umrüstzeit = 0 aus. In der Realität kostet jeder Wechsel Zeit – und wir haben die Anzahl der Wechsel vervielfacht. Ohne SMED bricht die Kapazität zusammen: Heijunka und SMED sind methodische Zwillinge.

6

Heijunka verstehen (geführt)

Die Methode Schritt für Schritt – Fachbegriffe sind unterstrichen, fahre mit der Maus darüber.

Begriffe einfach erklärt +

Heijunka (平準化, „Nivellierung") verteilt Menge und Variantenmix gleichmäßig über die Zeit, statt in großen Losen zu fertigen. Hier die wichtigsten Begriffe in einfachen Worten:

Wie das Speichern funktioniert +

Diese HTML-Datei ist dein Dokument. Alles, was du einträgst, landet beim Speichern in genau dieser Datei – so wie bei einem Word-Dokument. Gibst du die Datei weiter, sind alle Planungen darin enthalten.

Speichern (grüner Knopf oder Strg+S) sichert den aktuellen Stand – ohne jede Nachfrage. Solange noch keine eigene Arbeitsdatei angelegt ist, liegt der Stand im Browser und ist beim nächsten Öffnen wieder da.

Speichern unter (unter »Planungen«) legt eine Datei auf deiner Festplatte an. Das ist der einzige Ort, an dem du gefragt wirst, wohin gespeichert werden soll. Danach schreibt jedes weitere Speichern still in genau diese Datei.

Beim ersten Mal: Öffne die Datei, klicke auf »Planungen« und dann auf Speichern unter. Ab da genügt der grüne Knopf.

Automatisch gespeichert: Sobald eine Planung einmal gespeichert ist, sichert das Tool jede weitere Änderung nach wenigen Sekunden von allein.

Falls einmal etwas schiefgeht: Das Tool legt laufend einen Zwischenstand im Browser ab. Stürzt der Browser ab oder schließt du das Fenster versehentlich, ist deine Arbeit beim nächsten Öffnen wieder da.

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