Nimm den Ist-Zustand einer Schweiß- und Montagelinie (Benzintank) nach dem Toyota-Leitfaden auf – in fünf Schritten: (1) Ausbringung grafisch darstellen, (2) Kundentakt und geplante Zykluszeit berechnen, (3) die Ablaufmuster analysieren (Blockdiagramm, Ausgabezyklen, Beobachtungen), (4) die Anlagenkapazität prüfen, (5) den Kern-Arbeitsinhalt berechnen. Ändere die Eingaben – Takt, Zykluszeit und Mitarbeiterbedarf rechnen sich live neu. Am Ende setzt sich alles zum Storyboard mit T-Formular zusammen.
Rechnen sich live aus deinen Eingaben – das Herz der Analyse.
Stückzahl pro Tag gegen die geplante Menge – so werden Abweichungen und Schwankungen sichtbar.
Die Ausbringung ist nicht stabil und liegt meist unter der Planung; fehlende Stückzahlen werden am Wochenende (Teilschicht Sa) nachgeholt. Erste Erkenntnis: schlecht planbar – Gegenmaßnahmen sind hier aber noch zu früh.
Kundentakt = wie oft der Kunde ein Teil zieht. Geplante Zykluszeit = leicht schneller, um Verluste aufzuholen.
Verluste = Rüstzeit + ungeplante Ausfälle + Ausschuss + Nacharbeit.
Blockdiagramm der Prozessschritte, gemessene Ausgabezyklen am Linienende und notierte Beobachtungen.
a) Blockdiagramm der Prozessschritte und ihrer Abfolge
b) Ausgabezyklen – am Linienende
c) Beobachtungen notieren
Reicht der Anlagenzyklus (inkl. Ein- und Auslauf) für die geplante Zykluszeit?
Anlagenzeit = Anlagenzyklus + Ein-/Auslauf. Liegt sie über der geplanten Zykluszeit, reicht die Kapazität nicht.
Summe der niedrigsten wiederholbaren Zykluszeiten ÷ geplante Zykluszeit = theoretisch nötige Mitarbeiterzahl.
Alles zusammengeführt – das T-Formular gehört in die Spalte »Kennzahlen und Verlauf«.
Alle Begriffe und Rechenwege aus dem Video – in einfacher Sprache. Klicke eine Frage an, um die Antwort zu öffnen.
Die Prozess-Analyse nach Toyota schafft zuerst ein klares Verständnis des Ist-Zustands, bevor verbessert wird. Hier die wichtigsten Begriffe in einfachen Worten:
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