Finde die Ursachen eines Problems strukturiert – statt nur das Symptom zu sehen. Dieses Fischgräten-Tool führt dich durch alle Schritte der Ishikawa-Methode (auch 6M-/8M-Methode): mit fünf editierbaren Beispielen, frei wählbaren Kategorien, Wahrscheinlichkeits-Bewertung und ausführlichen Hintergrund-Hinweisen. Alles ist veränderbar – klicke einfach hinein.
Die vier Schritte der Ishikawa-Methode – je Schritt mit Vorgehen, Hintergrund (das Warum) und Praxistipp.
Das Kernwissen zum Ishikawa-Diagramm – kurz und verständlich. Klicke eine Frage an.
Das Themengebiet dieses Tools als verknüpfte Punktewolke: Werkzeuge, Karten, Phasen und Fachbegriffe. Punkte mit + klappen auf, Linien zeigen Zusammenhänge – etwa welche Karte welchen Begriff nutzt. Über „Weiteres Tool-Netz laden“ lassen sich die Netze anderer Kurs-Tools hinzuschalten; gemeinsame Begriffe verbinden die Wolken.
Das Ishikawa-Diagramm – auch Fischgräten-Diagramm, Ursache-Wirkungs-Diagramm oder 6M-/8M-Methode – ist eine grafische Methode, um die Ursachen (allgemeiner: Einflussfaktoren) eines Problems strukturiert aufzudecken. Entwickelt wurde sie von Kaoru Ishikawa, einem japanischen Organisationstheoretiker des Qualitätsmanagements. Das Diagramm zählt zu den sieben Werkzeugen des Qualitätsmanagements.
Ganz rechts steht das Problem – der Kopf des Fisches. Von der Wirbelsäule zweigen die Hauptgräten ab: die Ursachen-Kategorien. An ihnen hängen die konkreten Ursachen, die sich weiter verzweigen lassen. Das Bild zwingt dazu, strukturiert vorzugehen und keine Kategorie zu vergessen.
Dann, wenn ein Problem verzwickt ist: Die Ursache ist nicht offensichtlich, vielleicht gibt es sogar mehrere gleichzeitig. Übrigens lässt sich die Methode auch umgekehrt nutzen – zum Sammeln von Ideen, um ein Ziel zu erreichen (Ziel in den Kopf, Ansätze an die Gräten).
Tipp: Du musst nicht alle M nehmen. Mensch und Methode passen fast immer; Material und Maschine sind eher in der Produktion sinnvoll. Bei anderen Problemen wähle einfach passende eigene Kategorien (siehe Beispiele „Blutproben" und „Online-Shop").
Bei sehr vielen Ursachen wird das Diagramm schnell unübersichtlich – dann einen Zweig separat darstellen. Komplexe Wechselwirkungen über Kategoriegrenzen hinweg lassen sich kaum abbilden; das Diagramm bleibt eine Vereinfachung.
Alles speichert sich von selbst. Jede Änderung ist nach wenigen Sekunden gesichert – oben zeigt „Gespeichert", dass alles in Ordnung ist. Einen Speichern-Knopf brauchst du nicht; Strg+S sichert trotzdem sofort.
Vorlagen bleiben unverändert. Öffnest du eine Vorlage und trägst etwas ein, legt das Tool automatisch deine eigene Analyse an. Den Titel änderst du direkt oben im Titelfeld; alle Analysen findest du unter »Analysen«.
Rückgängig und Wiederholen: Die Pfeile neben der Statusanzeige nehmen Änderungen zurück bzw. stellen sie wieder her – auch mit Strg+Z und Strg+Y (Mac: ⌘Z und ⇧⌘Z).
Verlauf: Zusätzlich zum laufenden Speichern hält das Tool frühere Stände fest – beim Öffnen, während der Arbeit höchstens alle 10 Minuten und wann immer du selbst einen Stand benennst. Dort kannst du vergleichen, wiederherstellen (auch das lässt sich mit Strg+Z zurücknehmen) oder einen Stand als neue Analyse anlegen.
Schreiben: In den Textfeldern schreibst du wie in einem Textprogramm – mit Überschriften, Listen, Checklisten, Tabellen, Zitaten, Pfeilen und Symbolen. Die Leiste erscheint beim Schreiben; mit / öffnest du alle Befehle. Beim Tippen wird aus -> ein →.
Anhänge: Fotos und Dateien – etwa eine Excel-Liste vom Kunden – ziehst du einfach ins Textfeld. Sie reisen in der HTML-Datei mit, Fotos werden dafür verkleinert. Für viele oder große Dateien gibt es unter »Datei« die ZIP-Mappe mit Ordner »Anhaenge«.
Diese HTML-Datei ist dein Dokument. Alle Analysen, Anhänge und der Verlauf stecken darin. Unter »Datei → In eigene Datei sichern …« wählst du einmal einen Speicherort; danach schreibt das Tool jede Änderung automatisch dorthin (Chrome und Edge). In Firefox und Safari lädt derselbe Befehl die Datei herunter – öffne künftig diese Datei.
Falls einmal etwas schiefgeht: Das Tool legt laufend einen Zwischenstand im Browser ab. Stürzt der Browser ab, ist deine Arbeit beim nächsten Öffnen wieder da.