3Phase 3 · Analyze · Analysierenv2.1.3
Methoden der Produktentwicklung · Qualitätsmanagement
EntwicklungMilad Karami🇬🇧 EnglishOriginal-Tool: John Naska (mokka.solutions) · Oktober 2026

Ishikawa-Diagramm

Finde die Ursachen eines Problems strukturiert – statt nur das Symptom zu sehen. Dieses Fischgräten-Tool führt dich durch alle Schritte der Ishikawa-Methode (auch 6M-/8M-Methode): mit fünf editierbaren Beispielen, frei wählbaren Kategorien, Wahrscheinlichkeits-Bewertung und ausführlichen Hintergrund-Hinweisen. Alles ist veränderbar – klicke einfach hinein.

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Geführter Modus
Problem · Kopf des Fisches
Klicke auf das Wahrscheinlichkeits-Feld einer Ursache, um sie zu bewerten (• niedrig → ••• hoch). Mit dem ★ markierst du die wahrscheinlichsten Ursachen, die du verifizieren willst. Mit + fügst du Unterursachen hinzu (die „Warum?"-Kette).

Wahrscheinlichkeit (Schritt 3)

niedrig – eher unwahrscheinlich
mittel – plausibel
hoch – sehr wahrscheinlich

★ Favorit (Schritt 4)

Die wahrscheinlichsten Ursachen, die als Nächstes überprüft werden. Sie erscheinen unten in der Auswertung als To-do-Liste.

Leitfaden: Schritt für Schritt

Die vier Schritte der Ishikawa-Methode – je Schritt mit Vorgehen, Hintergrund (das Warum) und Praxistipp.

Was ist das Ishikawa-Diagramm? +

Das Ishikawa-Diagramm – auch Fischgräten-Diagramm, Ursache-Wirkungs-Diagramm oder 6M-/8M-Methode – ist eine grafische Methode, um die Ursachen (allgemeiner: Einflussfaktoren) eines Problems strukturiert aufzudecken. Entwickelt wurde sie von Kaoru Ishikawa, einem japanischen Organisationstheoretiker des Qualitätsmanagements. Das Diagramm zählt zu den sieben Werkzeugen des Qualitätsmanagements.

Warum „Fischgräte"?

Ganz rechts steht das Problem – der Kopf des Fisches. Von der Wirbelsäule zweigen die Hauptgräten ab: die Ursachen-Kategorien. An ihnen hängen die konkreten Ursachen, die sich weiter verzweigen lassen. Das Bild zwingt dazu, strukturiert vorzugehen und keine Kategorie zu vergessen.

Wann einsetzen?

Dann, wenn ein Problem verzwickt ist: Die Ursache ist nicht offensichtlich, vielleicht gibt es sogar mehrere gleichzeitig. Übrigens lässt sich die Methode auch umgekehrt nutzen – zum Sammeln von Ideen, um ein Ziel zu erreichen (Ziel in den Kopf, Ansätze an die Gräten).

Die 8M – der Kategorien-Spickzettel

Mensch – Qualifikation, Sorgfalt, Belastung, Kommunikation
Maschine – Anlagen, Werkzeuge, Verschleiß, Einstellungen
Material – Roh-/Hilfsstoffe, Qualität, Lieferanten, Lagerung
Methode – Prozesse, Abläufe, Arbeitsanweisungen, Parameter
Messung – Prüfmittel, Kalibrierung, Kontrollen, Wahrnehmung
Mitwelt – Umgebung/Milieu: Klima, Licht, Lärm, Platz
Management – Führung, Zuständigkeiten, Entscheidungen
Money – Budget, Ressourcen, Investitionen

Tipp: Du musst nicht alle M nehmen. Mensch und Methode passen fast immer; Material und Maschine sind eher in der Produktion sinnvoll. Bei anderen Problemen wähle einfach passende eigene Kategorien (siehe Beispiele „Blutproben" und „Online-Shop").

Grenzen der Methode

Bei sehr vielen Ursachen wird das Diagramm schnell unübersichtlich – dann einen Zweig separat darstellen. Komplexe Wechselwirkungen über Kategoriegrenzen hinweg lassen sich kaum abbilden; das Diagramm bleibt eine Vereinfachung.

Speichern, Verlauf und Anhänge +

Alles speichert sich von selbst. Jede Änderung ist nach wenigen Sekunden gesichert – oben zeigt „Gespeichert", dass alles in Ordnung ist. Einen Speichern-Knopf brauchst du nicht; Strg+S sichert trotzdem sofort.

Vorlagen bleiben unverändert. Öffnest du eine Vorlage und trägst etwas ein, legt das Tool automatisch deine eigene Analyse an. Den Titel änderst du direkt oben im Titelfeld; alle Analysen findest du unter »Analysen«.

Rückgängig und Wiederholen: Die Pfeile neben der Statusanzeige nehmen Änderungen zurück bzw. stellen sie wieder her – auch mit Strg+Z und Strg+Y (Mac: ⌘Z und ⇧⌘Z).

Verlauf: Zusätzlich zum laufenden Speichern hält das Tool frühere Stände fest – beim Öffnen, während der Arbeit höchstens alle 10 Minuten und wann immer du selbst einen Stand benennst. Dort kannst du vergleichen, wiederherstellen (auch das lässt sich mit Strg+Z zurücknehmen) oder einen Stand als neue Analyse anlegen.

Schreiben: In den Textfeldern schreibst du wie in einem Textprogramm – mit Überschriften, Listen, Checklisten, Tabellen, Zitaten, Pfeilen und Symbolen. Die Leiste erscheint beim Schreiben; mit / öffnest du alle Befehle. Beim Tippen wird aus -> ein →.

Anhänge: Fotos und Dateien – etwa eine Excel-Liste vom Kunden – ziehst du einfach ins Textfeld. Sie reisen in der HTML-Datei mit, Fotos werden dafür verkleinert. Für viele oder große Dateien gibt es unter »Datei« die ZIP-Mappe mit Ordner »Anhaenge«.

Diese HTML-Datei ist dein Dokument. Alle Analysen, Anhänge und der Verlauf stecken darin. Unter »Datei → In eigene Datei sichern …« wählst du einmal einen Speicherort; danach schreibt das Tool jede Änderung automatisch dorthin (Chrome und Edge). In Firefox und Safari lädt derselbe Befehl die Datei herunter – öffne künftig diese Datei.

Falls einmal etwas schiefgeht: Das Tool legt laufend einen Zwischenstand im Browser ab. Stürzt der Browser ab, ist deine Arbeit beim nächsten Öffnen wieder da.