Dieser Leitfaden begleitet die erste Unternehmensbegehung in zwei Schritten: Zuerst entsteht mit Werkzeug 1 ein ganzheitlicher, systemtheoretischer Blick auf das System; danach werden entlang Werkzeug 2 die sechs Phasen der Grund-Methodik mit den gesammelten Informationen befüllt. Jede Karte lässt sich als „erledigt" markieren; am Ende exportierst du einen strukturierten Bericht.
Ausgangspunkt der Begehung.
7 Dimensionen – erst den ganzheitlichen Blick, dann Maßnahmen.
Bevor Maßnahmen abgeleitet werden, verschaffst du dir den ganzheitlichen Blick. Arbeite die sieben Dimensionen der Reihe nach ab – nutze die Leitfragen und beantworte so viele wie möglich konkret auf den Auftrag bezogen.
6 Phasen – mit dem Systembild im Hinterkopf.
Mit dem systemtheoretischen Bild im Hinterkopf arbeitest du die sechs Phasen ab. Bei der ersten Begehung liegt der Schwerpunkt meist auf den ersten drei Phasen – für die folgenden notierst du bereits erste Hypothesen.
Was steht, was fehlt – und was als offene Frage in den Bericht gehört.
Das Kernwissen zur ersten Begehung – aus Tool, Kursplan und Kursbeschreibung, ergänzt um Hintergründe. Klicke eine Frage an.
Das Themengebiet dieses Tools als verknüpfte Punktewolke: Werkzeuge, Karten, Phasen und Fachbegriffe. Punkte mit + klappen auf, Linien zeigen Zusammenhänge – etwa welche Karte welchen Begriff nutzt. Über „Weiteres Tool-Netz laden“ lassen sich die Netze anderer Kurs-Tools hinzuschalten; gemeinsame Begriffe verbinden die Wolken.
Die wichtigsten Begriffe des Leitfadens:
Alles speichert sich von selbst. Jede Änderung ist nach wenigen Sekunden gesichert – oben zeigt „Gespeichert", dass alles in Ordnung ist. Einen Speichern-Knopf brauchst du nicht; Strg+S sichert trotzdem sofort.
Vorlagen bleiben unverändert. Öffnest du eine Vorlage und trägst etwas ein, legt das Tool automatisch deine eigene Begehung an. Den Titel änderst du direkt oben im Titelfeld; alle Begehungen findest du unter »Begehungen«.
Rückgängig und Wiederholen: Die Pfeile neben der Statusanzeige nehmen Änderungen zurück bzw. stellen sie wieder her – auch mit Strg+Z und Strg+Y (Mac: ⌘Z und ⇧⌘Z).
Verlauf: Zusätzlich zum laufenden Speichern hält das Tool frühere Stände fest – beim Öffnen, während der Arbeit höchstens alle 10 Minuten und wann immer du selbst einen Stand benennst. Dort kannst du vergleichen, wiederherstellen (auch das lässt sich mit Strg+Z zurücknehmen) oder einen Stand als neue Begehung anlegen.
Schreiben: In den Textfeldern schreibst du wie in einem Textprogramm – mit Überschriften, Listen, Checklisten, Tabellen, Zitaten, Pfeilen und Symbolen. Die Leiste erscheint beim Schreiben; mit / öffnest du alle Befehle. Beim Tippen wird aus -> ein →.
Anhänge: Fotos und Dateien – etwa eine Excel-Liste vom Kunden – ziehst du einfach ins Textfeld. Sie reisen in der HTML-Datei mit, Fotos werden dafür verkleinert. Für viele oder große Dateien gibt es unter »Datei« die ZIP-Mappe mit Ordner »Anhaenge«.
Diese HTML-Datei ist dein Dokument. Alle Begehungen, Anhänge und der Verlauf stecken darin. Unter »Datei → In eigene Datei sichern …« wählst du einmal einen Speicherort; danach schreibt das Tool jede Änderung automatisch dorthin (Chrome und Edge). In Firefox und Safari lädt derselbe Befehl die Datei herunter – öffne künftig diese Datei.
Falls einmal etwas schiefgeht: Das Tool legt laufend einen Zwischenstand im Browser ab. Stürzt der Browser ab, ist deine Arbeit beim nächsten Öffnen wieder da.